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Oktober 2019


Oktober
23
Mittwoch
23
Oktober
Mittwoch

Ausstellungseröffnung - Von Jakob zu Jacques - Der Kölner Offenbach

- Herz Jesu Kirche - Zülpicher Platz, 50674 Koeln

Die Ausstellung „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“ verbindet zwei Ebenen im Leben und Nachleben Offenbachs: Sie spielt zum einen auf die Wurzeln des jungen Jakobs in seiner Heimatstadt Köln an und zum anderen auf das Bild des großen Jacques, das sich mit- und nachlebende Kölnerinnen und Kölner von ihm machten und machen.

Eine Ausstellung des Historischen Archivs der Stadt Köln.

Ausstellungseröffnung am 23.10.2019 um 18 Uhr
Anmeldung unter 0221/221-24455
oder AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de

Die Ausstellung mit zahlreichen Originaldokumenten aus der Feder Offenbachs ist vom 24. Oktober 2019 bis 5. April 2020 in der Kirche Herz Jesu (Zülpicher Platz, 50674 Köln) zu sehen.
Online bereits ab dem 23. Juli 2019 unter https://derkoelneroffenbach.de/

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Oktober
23
Mittwoch
23
Oktober
Mittwoch

BARKOUF - Deutsche Erstaufführung

- Oper Köln - Rheinparkweg 1, 50679 Köln

"Kölner Premiere einer deutsch-französischen Koproduktion"

Ein Hund an der Macht! Satire? Realität? Bei Jacques Offenbach, dem genialen Provokateur, darf man gerne das eine für das andere nehmen. In »Barkouf ou un chien au pouvoir« jedenfalls lässt er einen ganzen Staat nach dem Gebell eines Hundes tanzen. Dieser Staat – wenn auch im Orient angesiedelt, mit Großmogul, Großwesir und einem Handlungsort namens Lahore – wies zur Zeit der Uraufführung viele Parallelen zum Paris des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III auf, und die Ausgangssituation der Handlung vermittelt sich geradezu revolutionär: Da setzt ein Willkürherrscher, weil sämtliche vorige Regierungschefs aufgrund ihrer offensichtlichen Unfähigkeit von der Bevölkerung aus dem Fenster gestürzt worden sind, kurzerhand einen Hund als regierenden Vizekönig ein. Das Bellen des Vierbeiners wird von seinem ehemaligen ›Frauchen‹, der Blumenverkäuferin Maïma, übersetzt, und so kommt es – welch eine Überraschung! – bald zu Steuersenkungen, zur Abschaffung der Todesstrafe, zu Amnestien für mit der ›Hunde- Dolmetscherin‹ befreundete Anarchisten und zu weiteren Eingriffen, die zunächst einmal tierisch populär rüberkommen. Fazit: Wenn schon alle politischen Entscheidungsträger inkompetent oder korrupt sind, ist der Hund einer Blumenverkäuferin immer noch die bessere Alternative!
Die opéra bouffe »Barkouf ou un chien au pouvoir« beansprucht innerhalb des Gesamtwerks von Jacques Offenbach schon deshalb eine Sonderstellung, weil es sich bei ihr um seine erste Auftragsarbeit für die ehrwürdige Opéra Comique handelte. Eine spezifische Berühmtheit als subversiver Erneuerer des Musiktheaters genoss der zu diesem Zeitpunkt 40-Jährige in der französischen Hauptstadt bereits durch seine Aufführungen an den von ihm begründeten Bouffes Parisiens. Nun sollte sich, auch in der Zusammenarbeit mit dem literarischen Alt-Meister Eugène Scribe als Librettisten, seine Erfolgsserie sozusagen auf ›Staatstheater-Ebene‹ fortsetzen. Doch die Intrigenküche brodelte: Zensurdruck, persönliche Animositäten und Diven- Krieg, außerdem Unverständnis von Seiten der Kritiker ließen dem Werk keine Chance.
Auch Hector Berlioz zählte zu den Verächtern dieser hündischen Persiflage und wollte in dem hübsch frechen Werk einen ihm nicht genehmen »Wind, der durch Deutschland weht« wahrgenommen haben.
Nach der Uraufführung am 24. Dezember 1860 folgten nur wenige Vorstellungen, danach war die Luft raus, der Kläffer mausetot, und die an musikalischen Einfällen so reiche »Barkouf«-Partitur verschwand spurlos in Manuskriptstapeln an unerreichbaren Orten – scheinbar für immer der Vergessenheit anheim gegeben. Auf abenteuerlichen Wegen, mit Akribie und einer Besessenheit, die auf wahrer Leidenschaft basiert, ist es dem Offenbach-Spezialisten Jean-Christophe Keck jüngst sensationell gelungen, »Barkouf« wieder ans Tageslicht zu befördern. Und nun, vor kaum weniger brisanten politischen Hintergründen als zur Uraufführungszeit, darf der Hund Barkouf – den man übrigens nie zu Gesicht bekommt, sondern nur hört – wieder bellen! Bei der Koproduktion der Oper Köln mit der Opéra du Rhin handelt es sich um die erste Aufführung seit der Uraufführungsserie vor 158 Jahren.

Auf Französisch
Übertitelt in Französisch, Deutsch

Oper Köln / Straßburg

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Oktober
23
Mittwoch
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Oktober
Mittwoch

Offenbach – Zwesche Kölle un Paris

- Hänneschen Theater - Eisenmarkt 2 – 4, 50667 Köln

Ein Abendstück von Udo Müller

Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokelhersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein.
Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen.
Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Eine Sängerin aus Frankreich, die sich in Schäl verliebt hat, lädt ihn nach Paris ein, um beim Offenbach-Jubiläumsfest dabei zu sein.
Natürlich nicht ohne Knollendorfer, die heimlich nachreisen und für kölsch-französische Verwirrung sorgen.

Autor und Regisseur: Udo Müller

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Oktober
23
Mittwoch
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Oktober
Mittwoch

Hoffmanns Erzählungen - Sabine Fischmann, Michael Quast und Rhodri Britton

- Alte Schlosserei, EVO - Nordring 129, 63067 Offenbach am Main

Eine Oper mit Sabine Fischmann, Michael Quast und Rhodri Britton. Koproduktion der Fliegenden Volksbühne mit dem Amt für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach und dem Theater im Bauturm / Freies Schauspiel Köln.
Voller dramatischer Einfälle, skurriler Figuren und musikalischer Kostbarkeiten ist die Schatztruhe an Musik und Musiktheater von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“. Ein gefundenes Fressen für Fischmann und Quasts Musiktheater à trois.

Eine Koproduktion der Fliegenden Volksbühne mit dem Amt für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach und dem Theater im Bauturm / Freies Schauspiel Köln.
In allen Rollen: Sabine Fischmann und Michael Quast. Am Flügel: Rhodri Britton/ Markus Neumeyer. Musikalische Fassung: Rhodri Britton. Textfassung: Michael Quast nach dem Libretto von Jules Barbier und Michel Carré, Puppenbau: Christian Werdin, Puppen-Make-up: Katja Reich. Regie: Sarah Groß

Spielort: Alte Schlosserei, EVO, Nordring 129, 63067 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, auch online unter Frankfurt Ticket
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite
Behindertenparkplätze vorhanden

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Oktober
24
Donnerstag
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Oktober
Donnerstag

Offenbach – Zwesche Kölle un Paris

- Hänneschen Theater - Eisenmarkt 2 – 4, 50667 Köln

Ein Abendstück von Udo Müller

Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokelhersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein.
Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen.
Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Eine Sängerin aus Frankreich, die sich in Schäl verliebt hat, lädt ihn nach Paris ein, um beim Offenbach-Jubiläumsfest dabei zu sein.
Natürlich nicht ohne Knollendorfer, die heimlich nachreisen und für kölsch-französische Verwirrung sorgen.

Autor und Regisseur: Udo Müller

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Oktober
25
Freitag
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Oktober
Freitag

Offenbach – Zwesche Kölle un Paris

- Hänneschen Theater - Eisenmarkt 2 – 4, 50667 Köln

Ein Abendstück von Udo Müller

Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokelhersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein.
Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen.
Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Eine Sängerin aus Frankreich, die sich in Schäl verliebt hat, lädt ihn nach Paris ein, um beim Offenbach-Jubiläumsfest dabei zu sein.
Natürlich nicht ohne Knollendorfer, die heimlich nachreisen und für kölsch-französische Verwirrung sorgen.

Autor und Regisseur: Udo Müller

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Oktober
26
Samstag
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Oktober
Samstag

Offenbach – Zwesche Kölle un Paris

- Hänneschen Theater - Eisenmarkt 2 – 4, 50667 Köln

Ein Abendstück von Udo Müller

Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokelhersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein.
Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen.
Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Eine Sängerin aus Frankreich, die sich in Schäl verliebt hat, lädt ihn nach Paris ein, um beim Offenbach-Jubiläumsfest dabei zu sein.
Natürlich nicht ohne Knollendorfer, die heimlich nachreisen und für kölsch-französische Verwirrung sorgen.

Autor und Regisseur: Udo Müller

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Oktober
26
Samstag
26
Oktober
Samstag

Was für ein Pariser Leben! - Geburtstagssoirée - Michael Quast, Erika le Roux

- Deutsches Ledermuseum - Frankfurter Str. 86, 63067 Offenbach am Main

Geboren 1819 in Köln, verließ der Sohn des Synagogenkantors Isaac Offenbach (geboren in Offenbach am Main) mit 14 Jahren seine Heimatstadt, um in Paris einer der größten Cellovirtuosen seiner Zeit zu werden. Später setzte er als Komponist, Musikunter­nehmer und Spaßvogel von unerschöpflicher Produkti­vität Impulse für das gesamte europäische Musik-­ und Theaterleben.

Dem Phänomen Offenbach und seiner »Kunst der musikalischen Pointe« wollen wir auf die Spur kommen mit Hilfe des Frankfurter Musik­wissenschaftlers Ralf­-Olivier Schwarz, der im Jubiläumsjahr eine neue Biografie vorgelegt hat und u.a. von Offenbachs Aufenthalten in Frankfurt, Bad Homburg und – ja! auch bei der Verwandschaft in Offenbach berichten kann.

Michael Quast steuert zusammen mit der Pianistin Erika le Roux Beispiele aus seinen Offenbach­ Programmen bei, z.B. aus Ritter Blaubart, Pariser Leben und Die Großherzogin von Gerolstein.
Ein außerge­wöhnliches Ereignis ist die Aufführung von Offenbach-­Kompositionen für zwei Celli, die von Li La und Ivan Karizna, zwei jungen Solisten der Kronberg Academy, vorgetragen werden.

Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugänglich für Rollstuhlfahrer

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Oktober
27
Sonntag
27
Oktober
Sonntag

Mon mari est toujours en vadrouille - Mme Offenbach erzählt über ihren Ehemann

- Freimaurer Orden - Hardefuststrasse 9a, 50677 Köln

Eine szenische Lesung mit Musik von und mit Gila Abutalebi und Amandine Duchênes

Herminie d’Alcain war 36 Jahre mit Jacques Offenbach verheiratet. Über sie ist in der Literatur wenig bekannt. Das bringt Zeus dazu, Herminie irdisches Leben einzuhauchen und sie in das 21. Jahrhundert, in das Jahr 2019, zu entsenden. Herminie soll aus ihrem Leben mit Jacques berichten, um die Menschen im 21. Jahrhundert aufzuklären. Herminie streift durch das 19. Jahrhundert und spricht ohne Punkt und Komma, ob über die Romantik, die Musik, das Paris jener Zeit, die Oper und ihr persönliches Verhältnis zu Jacques. Dieser verweilt indessen in der Unterwelt … - und Amandine spielt am Flügel Herminies Lieblingswerke von Jacques, die eher romantischen und unbekannten Werke.

„Mon mari est toujours en vadrouille“ – „Mein Mann ist immer auf Achse“ ist eine gefühlvolle, stürmische, intensive und vor allem eine spannend musikalische Zeitreise durch das 19. Jahrhundert und den Wurzeln Jacques Offenbachs‘.

Gila Abutalebi studierte Wirtschaft, Sprachen, Schauspiel im In- und Ausland und entschied sich auch für die Bildenden Künste. Über 20 Jahre war die vielseitige Künstlerin als Dolmetscherin, Moderatorin, Sprecherin und Schauspielerin tätig. Sie moderierte im TV, im Internet und bis heute live Events aller Art für namenhafte Kunden, war über 10 Jahre eine der Werbestimmen für REWE u. v. a. Die Sprache verbindet all ihre Berufungen bis hin zur Bildenden Kunst, wo sie die Sprache handschriftlich visualisiert („Transparente Lyrik“) und international ausstellt. Es begleiten sie zahlreiche Kunstprojekte, Lesungen und Theaterjahre. Seit vielen Jahren kooperiert sie mit dem Verein Freunde des Institut Francais in Köln und schreibt Soirée Geschichten über namhafte Persönlichkeiten.

Amandine Duchênes studierte Korrepetition/Liedbegleitung in der Klasse von Michel Tranchant und David Selig am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon und erhielt im Juni 2014 ihr Masterdiplom mit Auszeichnung. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Opern-Studios an der Opéra du Rhin und ein Jahr später am Zürcher Opernhaus. Amandine Duchênes gab Meisterkurse an der Oper Wielki in Warschau und begleitete u. a. den Chor von Radio France. Sie nahm an zahlreichen Festivals teil, so beispielsweise am Festival "Jeunes Talents" in Paris. Seit August 2016 ist sie Solorepetitorin an der Oper Köln. Während der Spielzeit 2019/2020 wird Amandine an der Oper Köln zwei Liederabende begleiten.

Das Projekt wird unterstützt vom Verein Freunde des Institut Français in Köln und der Kölner Offenbach-Gesellschaft e.V

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Oktober
27
Sonntag
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Oktober
Sonntag

Offenbach – Zwesche Kölle un Paris

- Hänneschen Theater - Eisenmarkt 2 – 4, 50667 Köln

Ein Abendstück von Udo Müller

Wir befinden uns im Jahre 1900. Der Monokelhersteller Schäl ist pleite. Seine Brillenfabrik ist geschlossen und sein stattliches Haus in Lindenthal mit Hypotheken verschuldet.
So ist er im Begriff, sich Geld zu erschleichen bei einer wohlhabenden britischen Familie, die nach Köln kommt und in seinem Hause wohnt, da er vorgibt, eine Dependance des Dom Hotels zu sein.
Als der reiche Engländer nach weiteren Hotelgästen fragt, die in oberer Gesellschaft schweben, lädt Schäl kurzerhand die Knollendorfer ein, die dann in falsche adelige Rollen schlüpfen.
Bei einer feucht-fröhlichen Feier passieren dann im Hause Schäl allerhand Verwechslungen und Eifersüchteleien.
Eine Sängerin aus Frankreich, die sich in Schäl verliebt hat, lädt ihn nach Paris ein, um beim Offenbach-Jubiläumsfest dabei zu sein.
Natürlich nicht ohne Knollendorfer, die heimlich nachreisen und für kölsch-französische Verwirrung sorgen.

Autor und Regisseur: Udo Müller

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Oktober
27
Sonntag
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Sonntag

BARKOUF - Deutsche Erstaufführung

- Oper Köln - Rheinparkweg 1, 50679 Köln

"Kölner Premiere einer deutsch-französischen Koproduktion"

Ein Hund an der Macht! Satire? Realität? Bei Jacques Offenbach, dem genialen Provokateur, darf man gerne das eine für das andere nehmen. In »Barkouf ou un chien au pouvoir« jedenfalls lässt er einen ganzen Staat nach dem Gebell eines Hundes tanzen. Dieser Staat – wenn auch im Orient angesiedelt, mit Großmogul, Großwesir und einem Handlungsort namens Lahore – wies zur Zeit der Uraufführung viele Parallelen zum Paris des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III auf, und die Ausgangssituation der Handlung vermittelt sich geradezu revolutionär: Da setzt ein Willkürherrscher, weil sämtliche vorige Regierungschefs aufgrund ihrer offensichtlichen Unfähigkeit von der Bevölkerung aus dem Fenster gestürzt worden sind, kurzerhand einen Hund als regierenden Vizekönig ein. Das Bellen des Vierbeiners wird von seinem ehemaligen ›Frauchen‹, der Blumenverkäuferin Maïma, übersetzt, und so kommt es – welch eine Überraschung! – bald zu Steuersenkungen, zur Abschaffung der Todesstrafe, zu Amnestien für mit der ›Hunde- Dolmetscherin‹ befreundete Anarchisten und zu weiteren Eingriffen, die zunächst einmal tierisch populär rüberkommen. Fazit: Wenn schon alle politischen Entscheidungsträger inkompetent oder korrupt sind, ist der Hund einer Blumenverkäuferin immer noch die bessere Alternative!
Die opéra bouffe »Barkouf ou un chien au pouvoir« beansprucht innerhalb des Gesamtwerks von Jacques Offenbach schon deshalb eine Sonderstellung, weil es sich bei ihr um seine erste Auftragsarbeit für die ehrwürdige Opéra Comique handelte. Eine spezifische Berühmtheit als subversiver Erneuerer des Musiktheaters genoss der zu diesem Zeitpunkt 40-Jährige in der französischen Hauptstadt bereits durch seine Aufführungen an den von ihm begründeten Bouffes Parisiens. Nun sollte sich, auch in der Zusammenarbeit mit dem literarischen Alt-Meister Eugène Scribe als Librettisten, seine Erfolgsserie sozusagen auf ›Staatstheater-Ebene‹ fortsetzen. Doch die Intrigenküche brodelte: Zensurdruck, persönliche Animositäten und Diven- Krieg, außerdem Unverständnis von Seiten der Kritiker ließen dem Werk keine Chance.
Auch Hector Berlioz zählte zu den Verächtern dieser hündischen Persiflage und wollte in dem hübsch frechen Werk einen ihm nicht genehmen »Wind, der durch Deutschland weht« wahrgenommen haben.
Nach der Uraufführung am 24. Dezember 1860 folgten nur wenige Vorstellungen, danach war die Luft raus, der Kläffer mausetot, und die an musikalischen Einfällen so reiche »Barkouf«-Partitur verschwand spurlos in Manuskriptstapeln an unerreichbaren Orten – scheinbar für immer der Vergessenheit anheim gegeben. Auf abenteuerlichen Wegen, mit Akribie und einer Besessenheit, die auf wahrer Leidenschaft basiert, ist es dem Offenbach-Spezialisten Jean-Christophe Keck jüngst sensationell gelungen, »Barkouf« wieder ans Tageslicht zu befördern. Und nun, vor kaum weniger brisanten politischen Hintergründen als zur Uraufführungszeit, darf der Hund Barkouf – den man übrigens nie zu Gesicht bekommt, sondern nur hört – wieder bellen! Bei der Koproduktion der Oper Köln mit der Opéra du Rhin handelt es sich um die erste Aufführung seit der Uraufführungsserie vor 158 Jahren.

Auf Französisch
Übertitelt in Französisch, Deutsch

Oper Köln / Straßburg

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Oktober
27
Sonntag
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Oktober
Sonntag

Vater & Sohn - Chor und Orgelkonzert

- Lutherkirche - Waldstraße 75-76, 63071 Offenbach am Main

Isaac Offenbach wurde 1779 als Isaac Juda Eberst in Offenbach geboren. Der Offenbacher Stadtteil Bürgel, in dem die Synagoge des frühen 19. Jahrhunderts in ihrer Grundsubstanz noch besteht, ist ein authentischer Ort der Familiengeschichte der Offenbachs. Isaac Offenbach war Kantor der jüdischen Gemeinde in Köln, Dichter und Komponist. In dem Konzert erklingen Chöre für den synagogalen Gebrauch aus der Feder von Isaac Offenbach. Der Offenbach-Forscher Dr. Ralf-Olivier Schwarz wird über die jüdischen Wurzeln Jacques Offenbachs sprechen.

Kammerchor der Offenbacher Kantorei
Bettina Strübel, Leitung und Orgel
Prof. Stefan Viegelahn, Orgelimprovisationen
Dr. Ralf-Olivier Schwarz, biografische Erläuterungen

Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV

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Oktober
29
Dienstag
29
Oktober
Dienstag

Die Herausforderung der Archivarbeit am Beispiel Jacques Offenbach

- JGU Black Box Hochschule für Musik Mainz - Jakob Welder Weg 28, 55128 Mainz

Durch die Brille - Einblicke und Perspektiven Jacques Offenbach
Ringvorlesung Wintersemester 2019 / 2020
Vortrag Niclas Esser Historisches Archiv Köln

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Oktober
30
Mittwoch
30
Oktober
Mittwoch

BARKOUF - Deutsche Erstaufführung

- Oper Köln - Rheinparkweg 1, 50679 Köln

"Kölner Premiere einer deutsch-französischen Koproduktion"

Ein Hund an der Macht! Satire? Realität? Bei Jacques Offenbach, dem genialen Provokateur, darf man gerne das eine für das andere nehmen. In »Barkouf ou un chien au pouvoir« jedenfalls lässt er einen ganzen Staat nach dem Gebell eines Hundes tanzen. Dieser Staat – wenn auch im Orient angesiedelt, mit Großmogul, Großwesir und einem Handlungsort namens Lahore – wies zur Zeit der Uraufführung viele Parallelen zum Paris des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III auf, und die Ausgangssituation der Handlung vermittelt sich geradezu revolutionär: Da setzt ein Willkürherrscher, weil sämtliche vorige Regierungschefs aufgrund ihrer offensichtlichen Unfähigkeit von der Bevölkerung aus dem Fenster gestürzt worden sind, kurzerhand einen Hund als regierenden Vizekönig ein. Das Bellen des Vierbeiners wird von seinem ehemaligen ›Frauchen‹, der Blumenverkäuferin Maïma, übersetzt, und so kommt es – welch eine Überraschung! – bald zu Steuersenkungen, zur Abschaffung der Todesstrafe, zu Amnestien für mit der ›Hunde- Dolmetscherin‹ befreundete Anarchisten und zu weiteren Eingriffen, die zunächst einmal tierisch populär rüberkommen. Fazit: Wenn schon alle politischen Entscheidungsträger inkompetent oder korrupt sind, ist der Hund einer Blumenverkäuferin immer noch die bessere Alternative!
Die opéra bouffe »Barkouf ou un chien au pouvoir« beansprucht innerhalb des Gesamtwerks von Jacques Offenbach schon deshalb eine Sonderstellung, weil es sich bei ihr um seine erste Auftragsarbeit für die ehrwürdige Opéra Comique handelte. Eine spezifische Berühmtheit als subversiver Erneuerer des Musiktheaters genoss der zu diesem Zeitpunkt 40-Jährige in der französischen Hauptstadt bereits durch seine Aufführungen an den von ihm begründeten Bouffes Parisiens. Nun sollte sich, auch in der Zusammenarbeit mit dem literarischen Alt-Meister Eugène Scribe als Librettisten, seine Erfolgsserie sozusagen auf ›Staatstheater-Ebene‹ fortsetzen. Doch die Intrigenküche brodelte: Zensurdruck, persönliche Animositäten und Diven- Krieg, außerdem Unverständnis von Seiten der Kritiker ließen dem Werk keine Chance.
Auch Hector Berlioz zählte zu den Verächtern dieser hündischen Persiflage und wollte in dem hübsch frechen Werk einen ihm nicht genehmen »Wind, der durch Deutschland weht« wahrgenommen haben.
Nach der Uraufführung am 24. Dezember 1860 folgten nur wenige Vorstellungen, danach war die Luft raus, der Kläffer mausetot, und die an musikalischen Einfällen so reiche »Barkouf«-Partitur verschwand spurlos in Manuskriptstapeln an unerreichbaren Orten – scheinbar für immer der Vergessenheit anheim gegeben. Auf abenteuerlichen Wegen, mit Akribie und einer Besessenheit, die auf wahrer Leidenschaft basiert, ist es dem Offenbach-Spezialisten Jean-Christophe Keck jüngst sensationell gelungen, »Barkouf« wieder ans Tageslicht zu befördern. Und nun, vor kaum weniger brisanten politischen Hintergründen als zur Uraufführungszeit, darf der Hund Barkouf – den man übrigens nie zu Gesicht bekommt, sondern nur hört – wieder bellen! Bei der Koproduktion der Oper Köln mit der Opéra du Rhin handelt es sich um die erste Aufführung seit der Uraufführungsserie vor 158 Jahren.
Auf Französisch
Übertitelt in Französisch, Deutsch

Oper Köln / Straßburg

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Oktober
30
Mittwoch
30
Oktober
Mittwoch

Mon mari est toujours en vadrouille - Mme Offenbach erzählt über ihren Ehemann

- Freimaurer Orden - Hardefuststrasse 9a, 50677 Köln

Eine szenische Lesung mit Musik von und mit Gila Abutalebi und Amandine Duchênes

Herminie d’Alcain war 36 Jahre mit Jacques Offenbach verheiratet. Über sie ist in der Literatur wenig bekannt. Das bringt Zeus dazu, Herminie irdisches Leben einzuhauchen und sie in das 21. Jahrhundert, in das Jahr 2019, zu entsenden. Herminie soll aus ihrem Leben mit Jacques berichten, um die Menschen im 21. Jahrhundert aufzuklären. Herminie streift durch das 19. Jahrhundert und spricht ohne Punkt und Komma, ob über die Romantik, die Musik, das Paris jener Zeit, die Oper und ihr persönliches Verhältnis zu Jacques. Dieser verweilt indessen in der Unterwelt … - und Amandine spielt am Flügel Herminies Lieblingswerke von Jacques, die eher romantischen und unbekannten Werke.

„Mon mari est toujours en vadrouille“ – „Mein Mann ist immer auf Achse“ ist eine gefühlvolle, stürmische, intensive und vor allem eine spannend musikalische Zeitreise durch das 19. Jahrhundert und den Wurzeln Jacques Offenbachs‘.

Gila Abutalebi studierte Wirtschaft, Sprachen, Schauspiel im In- und Ausland und entschied sich auch für die Bildenden Künste. Über 20 Jahre war die vielseitige Künstlerin als Dolmetscherin, Moderatorin, Sprecherin und Schauspielerin tätig. Sie moderierte im TV, im Internet und bis heute live Events aller Art für namenhafte Kunden, war über 10 Jahre eine der Werbestimmen für REWE u. v. a. Die Sprache verbindet all ihre Berufungen bis hin zur Bildenden Kunst, wo sie die Sprache handschriftlich visualisiert („Transparente Lyrik“) und international ausstellt. Es begleiten sie zahlreiche Kunstprojekte, Lesungen und Theaterjahre. Seit vielen Jahren kooperiert sie mit dem Verein Freunde des Institut Francais in Köln und schreibt Soirée Geschichten über namhafte Persönlichkeiten.

Amandine Duchênes studierte Korrepetition/Liedbegleitung in der Klasse von Michel Tranchant und David Selig am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Lyon und erhielt im Juni 2014 ihr Masterdiplom mit Auszeichnung. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Opern-Studios an der Opéra du Rhin und ein Jahr später am Zürcher Opernhaus. Amandine Duchênes gab Meisterkurse an der Oper Wielki in Warschau und begleitete u. a. den Chor von Radio France. Sie nahm an zahlreichen Festivals teil, so beispielsweise am Festival "Jeunes Talents" in Paris. Seit August 2016 ist sie Solorepetitorin an der Oper Köln. Während der Spielzeit 2019/2020 wird Amandine an der Oper Köln zwei Liederabende begleiten.

Das Projekt wird unterstützt vom Verein Freunde des Institut Français in Köln und der Kölner Offenbach-Gesellschaft e.V

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